Slender Beta 0.9.7

Das kurze Horrorspiel verschafft jedem Spieler Gänsehaut

  • Kategorie:

    Adventure-Spiele

  • Version:

    Beta 0.9.7

  • Arbeitet unter:

    Windows 10 / Windows 8 / Windows Vista / Windows 7 / Windows 10

  • Programm in:Bei Deutsch
  • Programm-Lizenz:Kostenlos
  • Vote:
    9,0 (2)
Slender Beta 0.9.7
Slender The Eight Pages 0.9.7 Beta

Slender ist ein Horrorspiel, das es in sich hat. Das kostenlose Minispiel besitzt eine einfache Grafik, eine einfache Steuerung und ein einfaches Spielprinzip und lässt dennoch niemanden kalt. Ziel des Spiels ist, acht weiße Blätter einzusammeln, bevor man vom Slender Man erwischt wird. Was zunächst einfach klingt, wird zu einer echten Zerreißprobe.

Einfaches Spielprinzip mit großer Wirkung

Einfacher könnte es eigentlich nicht sein. Man startet nur mit einer Taschenlampe ausgerüstet in einem einsamen, dunklen Wald und alles, was man zu tun hat, ist acht weiße Blätter aufzusammeln. Grafisch kann das Spiel dabei nicht viel bieten, doch die eingeschränkte Sicht, der dichte Sound und die Gefahr, jederzeit zu sterben, sorgen für eine waschechte Gruselatmosphäre. Denn nachdem man die erste Seite sein Eigen nennen kann, geht das Katz-und-Maus-Spiel los. Ständig wird man vom Slender Man verfolgt, einer großen Kreatur mit langen schwarzen Armen und Beinen, die einem Mythos aus einem Internet-Forum entstammt. Diese könnte jederzeit hinter einem Baum lauern. Sobald das Bild zu rauschen beginnt, gilt es nur noch wegzulaufen. Sollte man es tatsächlich schaffen, die acht Seiten aufzusammeln, bevor man vom Slender Man erwischt wird, hat man das Spiel gewonnen.

Kurzes, packendes Spielerlebnis

Slender ist ein Spiel, das man einmal erlebt haben muss. Die gruselige Atmosphäre wird dabei niemanden kalt lassen. Dabei ist das Erlebnis jedoch nur von kurzer Dauer. Bis man die ersten Seiten gefunden hat, vergeht nicht viel Zeit. Doch schon dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, vom Slender Man überrascht zu werden. Wer es jedoch schaffen sollte, alle acht Seiten zu sammeln, was kein leichtes Unterfangen ist, wird dafür jedoch auch nicht länger als zehn Minuten brauchen. Nachdem man das Spiel einige Male gespielt hat und auf den Slender Man getroffen ist, verliert der Horror und das Spiel insgesamt jedoch schnell seinen Reiz. Um seine Mut auf die Probe zu stellen oder seine Freunde zu erschrecken, reicht Slender jedoch definitiv. Und wer mehr will, kann sich Slender: The Arrival anschauen. Dies ist der umfangreiche Nachfolger zum kostenlosen Spiel und ist für den PC sowie für viele Konsolen erhältlich.

Unfassbar dichte Atmosphäre trotz einfacher Technik

Die Steuerung geht leicht von der Hand, schließlich kann man nicht mehr als seine Beine und seine Taschenlampe benutzen. Dadurch gelingt der Einstieg ins Spiel zwar sehr schnell, doch man fühlt sich umso hilfloser. Was viele Horrorfilme nicht schaffen, kriegt Slender problemlos hin: Mit einfachen Mitteln eine unfassbar dichte Atmosphäre zu erzeugen. Das Sounddesign kommt ohne viel Schnickschnack aus, erzeugt dafür jedoch eine unangenehme Wirkung und ruft im Spieler Angst und Unwohlsein hervor. Slender ist dabei kein Spiel für schwache Nerven. Vor der einfach gehaltenen Grafik sollte man sich nicht fürchten, vor dem Slender Man schon.

Pros

  • Packende Horror-Atmosphäre
  • Einfaches Spielprinzip mit großer Wirkung
  • Kinderleichte Steuerung

Cons

  • Kurze Spieldauer
  • Verliert schnell seinen Reiz

Das kostenlose Indie-Horrorspiel "Slender - The Eight Pages" von Parsec Productions möchte PC-Spieler endlich wieder das Fürchten lehren. Slender schafft es mit einfachsten Mitteln pures Grauen zu erzeugen und den Spieler stundenlang an den Monitor zu fesseln.

Nichts für schwache Nerven

Slender versetzt den Spieler in einen stockfinsteren Wald, nur mit einer Taschenlampe ausgerüstet und ohne Identität oder Ziel. Das Spiel verzichtet völlig auf ein Tutorial oder Erklärungen. Alles was wir wissen ist, dass wir acht mysteriöse Seiten finden sollen, die irgendwo in diesem Wald versteckt sind. Der Nervenkitzel von Slender besteht hier, anders als in anderen Ego-Shootern, nicht in heranrückenden Gegnermassen. Der Spieler ist kein bewaffneter Supersoldat, sondern einfach eine im Wald gestrandete Person, die versuchen muss lebend aus der Situation herauszukommen. Da unsere Taschenlampe nur wenig Energie hat, erzeugt ihr Ausfall ungemein viel Gänsehaut-Atmosphäre, da wir nie wissen was hinter dem nächsten Gehölz auf uns lauert.

Wer ist der Slenderman?

Doch was genau lauert denn nun eigentlich in diesem Wald? Das Spiel dreht sich um die Legende des sagenumwobenen Slenderman. Dieser Sage nach ist der Slender Man eine mysteriöse Gestalt von übermenschlicher Größe, mit weißem Gesicht und schickem Anzug. Seine Arme kann er, ähnlich wie Tentakeln, weit ausbreiten um nach unvorsichtigen Abenteurern zu greifen. Doch die Attacke des Slenderman ist nicht etwa eine physische. Vielmehr ruft er durch reines Starren in seinen Opfern das Gefühl von Angst, Wahnsinn und Paranoia hervor. Zusätzlich beeinträchtigt sein Blick das Seh- und Hörvermögen.

Doch wie kann sich der Spieler vor diesem Wesen schützen? Kurze Antwort – Gar nicht. Denn der Slenderman kann nicht bekämpft werden. Der einzige Schutz besteht in der Flucht. Entdeckt der Spieler bei seiner Tour durch den Wald die ominöse Gestalt, hilft nur die Taschenlampe auszuschalten und so schnell wie möglich die Beine in die Hand zu nehmen. Durch kurze Sprints kann zwischen Spieler und Slenderman zwar größere Distanz hergestellt werden, jedoch zerren diese auch an den Kräften der Spielfigur. Mit zitterndem Atem signalisiert uns das Spiel, dass weiteres Rennen nicht mehr möglich ist und wir schauen uns erneut um. Hinter welchem Baum hat sich die Gestalt nun versteckt? Erwischt uns der Slenderman, so ist das Spiel vorbei und wir müssen das Abenteuer komplett von vorn beginnen.

Zweckmäßige, aber überzeugende Technik

Technisch gruselt es uns vor allem vor der eher mäßigen Texturauflösung des Spiels. Jedoch sind diese keinesfalls ausschlaggebend für das Spielerlebnis. Denn Slender lebt von seiner subtilen Lichtstimmung und den großartigen Soundeffekten. Der Atem des Spielers, das Knistern im Unterholz und ein verhängnisvolles Grollen im Hintergrund erzeugen stetig den Eindruck einer existierenden Bedrohung. Etwas mehr Details wären jedoch, insbesondere in den eher tristen Gebäuden, wünschenswert gewesen. Dennoch ist und bleibt Slender ein atmosphärisches Spielerlebnis, welches für schweißnasse Hände und Herzklopfen garantieren kann. Parcec Productions stellt eindrucksvoll dar, wie man mit minimalistischen Mitteln und niedrigem Budget stärkere Gruselatmosphäre erzeugen kann als ein F.E.A.R. oder Doom³.

Vorteile

  • großartige Atmosphäre zum Fürchten
  • eindrucksvolle Klangkulisse
  • gewohnt einfache Maus- und Tastatursteuerung
  • hoher Wiederspielwert

Nachteile

  • Mäßige Texturen
  • kurze Spieldauer

Andere zu erwägende Programme

User Meinungen auf Slender